Amazon.

Amazon hat sein Business-Geschäft aufgemacht. Jetzt kann jeder seinen Büro-Bedarf auf der Plattform kaufen. Es werden wohl auch Angebote gemacht, bei größeren Bestellungen. 1 Milliarde US-Dollar hat Amazon damit an Umsatz gemacht. In weniger als einem Jahr, nach Beginn. Alles klar.

Das ist ein Geschäft. Es scheint, als ob Staples und Office Depot dafür leiden. Wo sonst sollen 20% Wachstum von Amazon pro Monat herkommen? Staples und Office Depot wollen Eins werden.

Aber die Behörden sind gegen dieses Verschmelzen. Die beiden verlieren an Umsatz. Und die Aktien-Kurse fallen. Ich, als alter Amazon-Kunde, bin ja für die beiden Anderen.

Als mir ein Brief ins Haus flatterte, dass ich bei Amazon etwas — nicht — bezahlt habe. Und noch Einer. Da war klar: Jemand hat meine Identität benutzt, um bei Amazon einzukaufen. So war es.

Der Lauf zur Polizei brachte mir eine Vorgangs-Nummer. Ich habe dann zwei Mal per Telefon bei Amazon geklärt, dass es Betrug ist. Dass auf meinem wahren Konto wertvolle Einkäufe getätigt wurden. Und auch bezahlt wurden.

Das wurde bei Amazon — nicht — erkannt. Sie haben einfach jemanden meinen Namen und Adresse benutzen lassen. Um noch ein Konto einrichten zu lassen.

Das ist gefährlich. Es sehen Amazon und deren IT doch. Der junge Mann ist schon Kunde. Er darf — nicht — noch ein Konto anlegen.

So — nicht — bei Amazon. Also Alle: Vorsicht geboten. Identitäts-Diebstahl, wie es im Volks-Mund genannt wird, ist stark im Vormarsch. Das wissen auch Schufa und Co. Aber jetzt dazu, was bei Amazon passiert ist. Sie haben ein Inkasso-Unternehmen angeheuert.

Obwohl ich telefonisch die Bestätigung bekommen habe, dass — nichts — passiert. Dieses Inkasso-Unternehmen war sehr unfreundlich. Sie haben mich bedroht. Gesagt, ich habe meine Zugangs-Daten aus der Hand gegeben.

Und so weiter. Ein klarer Brief, dass das letzte Buch für 160 Euro bei Amazon auch das Letzte war. Das brachte den Durch-Bruch. Bis jetzt keine weiteren Belästigungen von Amazon mehr. Das war der Stein, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Endlich kein Amazon mehr. Das Safe-Harbour Urteil hat mich eh aus US-Unternehmen aussteigen lassen.

So sollte es sein. Ich wunder mich, dass Amazon jetzt große schwarze Zahlen schreibt. War es — nicht — lange so, dass Amazon kaum schwarze Zahlen schrieb. Jetzt kommt Ihnen auch noch Google bei der Markt-Führung in Cloud-Technologien dazwischen.

Amazon Web Services wird immer noch von europäischen Unternehmen genutzt. Und auch Kunden-Daten gespeichert. Ich frag mich, wann die einen Brief von Daten-Schutz-Behörden bekommen. Zurück zu den physischen Produkten. Ich geh doch lieber um die Ecke, und kauf ein.

Das Meiste. Zumindest. Ein Buch. Bestelle ich doch lieber im Laden um die Ecke. Die besorgen auch Bücher, von denen Amazon — nichts — weiß.

Viel besser. Einen Fernseher. Kaufe ich doch lieber im Laden um die Ecke. Die Kunden-Freundlichkeit ist höher. Und ich kann den Fernseher im Laden ausprobieren. Das ist doch schön.

Das Internet wurde ja als Verteilung des Geldes angesehen. Jeder kann Geschäfte machen. Und damit ein kommerzielles Gewinnen. Für Alle. Aber jetzt haben einige wenige übernommen. Ist das im Sinne des Departments of Commerce? Dem die IANA unterstellt ist? Alle Domain-Registrierungen laufen über das Department of Commerce. Sozusagen.

Das Internet wurde gesehen, als riesige kommerzielle Gelegenheit. Jetzt haben wenige übernommen. Ist das immr noch der Gewinn, der gesehen wurde? Oder sollte jeder reich und berühmt werden durch das Internet? Ich denke letztes. Wenn das Wachstum jetzt voll ausgeschöpft ist. Dann können wir ja ausrechnen, wieviel jeder hat, wenn man es verteilt. Ob das reicht? War das wirklich die Innovation?

Bringt das Allen was? Es als Kommerz anzusehen? Ober haben wir eher durch persönlichen Austausch etwas davon? Vom Bilden von Netz-Werken? Ich geh lieber raus, und treffe Leute.

Jan Maybach — lieb dich EU.
Imprint.
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