Jüdische Diamanten.

Es ist ein Fall ans Licht gekommen. Es gibt eine Börse in der Nähe von Tel-Aviv. Ramat-Gan. Dort kaufen und verkaufen Händler Diamanten. In einem 3 Gebäude-Komplex. Jetzt wurde jemand des Handels verwiesen.

Er hat oft eingekauft. Aber nach 8 Monaten nicht-rechnung-bezahlens flog er auf. Er konnte einfach die Schulden die er hatte — nicht — mehr bezahlen. Die Anwälte sagen, er hat — nichts — falsch gemacht. Es ist wohl ein Geschäft, wo jeder am Existenz-Limit lebt. Geschäfte ab 50.000 Shekel monatlich müssen ab September 2016 angezeigt werden.

In einem stark reglementierten Business. 50.000 Shekel ist wenig in dem Geschäft. Aber so genau schaut der jüdische Staat gar — nicht — hin. 10 Prozent des Einkommens von Israel kommen vom Diamant-Verkauf. Meistens nach USA oder Hong-Kong. Das System basiert auf Vertrauen.

Ein Händler vertraut dem Anderen. Wenn etwas mal schief läuft, dann muss ein Komitee entscheiden. Ob der Händler von der Börse ausgeschlossen wird. Aber der Staat hat da — nichts — zu sagen. Nicht, dass er — nicht — nachgucken würde, wenn richtig was schief-läuft.

Geld-Wäsche ist so ein Ding. Nichts kann so gut große Mengen Geld heimlich verschieben wie teure Kunst, Inhaber-Obligationen, 1000 Schweizer-Franken Noten und Diamanten. Da guckt der Staat genau hin. Aber Herr Abramovici, der jetzt in den Medien ist, wird deswegen — nicht — angeklagt. Nur das ganze System kommt jetzt auch in die Öffentlichkeit. Herr Abramovici war 31 Jahre Händler an der Börse. Die Börse ist übrigens im 2.

Welt-Krieg von Antwerpen da hingezogen, wo sie jetzt ist.

Aber was war da, als sie dorthin gezogen ist, wo sie jetzt ist? Israel gab es noch gar — nicht. Soweit ich weiß. Ohne nachzugucken. Hmmm. Auf jeden Fall war Antwerpen zu unsicher, weil die Nazis es übernommen hatten. In den 80er Jahren war dann die Diamanten-Börse stark. Israel hat das begrüßt.

Da es eine Rezession gab. Somit war das Auge zugedrückt. Das sich um ungenaues Handeln kümmern sollte. Jetzt wie gesagt, wird Geld-Wäsche genau untersucht. Es ist ein Netz von Familien. In der Börse. Es gibt Familien, die in der 4.

Generation dort sind. Das ist ein ansehnliches Geschäft.

Die meisten sind ja sauber. Jetzt soll man halt von dem Einen bösen — nicht — auf Andere schließen. Es gab auch schon 10 Jahre Haft-Strafen und so. Meir Ohana hat im Jahre 2011 den Untergrund-Bank-Fall angeführt. Er hat ausserdem Geld aus dem Land geschafft. Er hat angegeben Diamanten zu importieren. Aber — nichts — den Steuer-Behörden angezeigt.

Oder Menachem Magen. Er sitzt 5 Jahre im Gefängnis. Er wurde in der gleichen Untersuchung überführt. Er hat unautorisiert Währungen gehandelt. Er kann keine Belege vorweisen. Belege ist ein anderes Ding. Die werden oft auf kleinen Schnipseln geschrieben. Können aber bei einer Bank für einen Kredit vorgelegt werden. Im Abramovici-Fall wurden eine Menge Belege an die Behörden weiter-gegeben.

Ein Händler konnte sich erinnern, mal einen Beleg auf eine Serviette geschrieben zu haben. Auf jeden Fall gibt es keine Anklage wegen Geld-Wäsche im Abramovici-Fall. Er ist wohl 2008 in der Krise in Geld-Schwierigkeiten gekommen. Und er wurde mit mehr Kredit begünstigt, als er zurück-zahlen konnte. Ein Händler sagt, dort ist — nichts — transparent. An der Börse.

Es war nie transparent, sollte nie transparent sein, aber sollte transparent zwischen den Händlern sein. Herr Abramovici hatte also 2008 schon mal Zahlungs-Schwierigkeiten. Händler-Kollegen haben ihn angezeigt bei der Börse. Nachdem Schecks geplatzt sind. Er hat dann 70 Prozent der Schulden zurück-gezahlt. Diesmal sollen es 100 Prozent sein. Mal sehen, ob das klappt.

Das ganze könnte ja mit mehr Aufsicht klappen. Aber dann auch — nicht. Es wird befürchtet das das System zusammen-fällt. Oder es zieht einfach in ein anderes Land. Damit ist es in einer Zwick-Mühle. Was soll man machen? Ist es Zeit für etwas Anderes? Oder sind die paar schlechten Äpfel — nichts — schlimmes? Auf jeden Fall verlieren Diamanten an Wert.

War der Wert des Index 2011 noch bei 140. Ist er jetzt bei unter 100. Na. Mal sehen, wo das hinläuft. Auf jeden Fall ein interessanter Fall. Jan Maybach — lieb dich EU.

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