South Dakota.

Kennen Sie South Dakota? In den USA? Hier ist — nichts — los. Zumindest ist mir — nichts — bekannt. Außer: Es ist eine Steuer-Oase. Ja Sie haben richtig gehört.

Hier kann man international ordentlich an der Steuer vorbeikommen. Es ist schon die neue Schweiz. So titelt die Financial Times. Unglaubliche Mengen an Geld werden am Fiskus vorbei gebracht. Nach South Dakota. Es hat etwas mit Trusts zu tun.

Fragen Sie mich — nichts — genaueres. Wie die Finanz-Strukturen aussehen. Um das zu machen. Aber internationale Juristen-Firmen ziehen nach South Dakota. Es ist wohl eine Menge Know-How nötig um das durchzuziehen. Sein Geld in South Dakota zu verstecken. Aber es ist möglich.

Es ist zwar noch — nicht — so viel Geld wie in der Schweiz versteckt. Aber es wächst wohl mit 6 Prozent pro Monat. Was rasantes Wachstum ist. Wo kommt das ganze her?

2014 sind international Regeln eingeführt worden. Um Steuer-Oasen zu Veröffentlichungen zu verpflichten. Diese wurden fast überall befolgt. Außer in den USA. Ach ja.

Und was denken Sie, wo die Hälfte des Geldes in South Dakota herkommt? Aus Süd-Amerika. Witzig, oder? Sie dachten vielleicht bis jetzt, es wird nur aus USA in South Dakota angelegt? Weit gefehlt. Es ist eine internationale Steuer-Oase. Denken Sie an die Karibik oder Panama. Das ist der Vergleich.

Und es fragen viele Menschen nach den Vorteilen. Stars. Sportler. Und so weiter. Das Einzige was Trusts machen müssen, ist 2 mal jährlich eine Versammlung des Vorstandes einzuberufen. Das ist schon viel.

Eigentlich. Aber wissen Sie, wer meistens solche Dienste nachfragt? Reiche Männer oder Frauen, die Geld vor dem zukünftigen Ex-Ehepartner verstecken wollen. Grausam, oder? Das funktioniert auch. Was es — nicht — alles gibt.

Aber auch Sicherheit vor Korruption und persönlicher Sicherheit sind damit verbunden. In einigen Ländern braucht man Verschwiegenheit. Da kommt USA recht. Aber. USA wird niemals Panama sein. Soviel ist sicher.

Frankreich und andere Länder haben starke Veröffentlichungs-Gesetze auf Trusts gelegt. In anderen Ländern wird vermutet, dass Trusts zum steuern-verstecken angewandt werden. Es gibt aber auch Gefahren. Im Weißen Haus werden Gedanken laut, zu unterbinden. Bis dahin ist es noch eine lange Zeit. Also weiterhin eine sichere Steuer-Oase.

Vorerst. Man kann Zeit kaufen damit. Bevor — nichts — passiert, wird weiter South Dakota benutzt. In einer Welt, in der es schwer ist Besitz zu verstecken. Ist es meistens am sichersten einen Ort zu benutzen, an den niemand denkt.

USA. Der Witz ist ja, dass die USA lange die Schweiz und andere Länder angegriffen haben. Wegen Ihrer Steuer-Technik. Und jetzt machen Sie es selber. Sie sitzen selber am Steuer.

Seit 90 Jahren hat die USA schon ausländisches Geld angezogen. Dadurch, das keine Steuern gezahlt werden müssen. Und keine Berichte geschrieben werden müssen. Es werden die modernen Trust-Gesetze angepriesen. Und die Stabilität von den USA.

Andere Länder werden dagegen weniger anziehend für die verschwiegenheit-suchenden Anleger. Daher legen internationale Familien ihr Geld in South Dakota an. Oder durch South Dakota. So genau weiß ich das auch — nicht. Aber auch bevor das Interesse aus allen Ländern der Welt so groß wurde, wuchs South Dakota. Es gibt dort keine Einkommens-Steuer.

Oder Unternehmens-Steuer. Wahnsinn. Ich frage mich, wie die überhaupt was einnehmen. Wird South Dakota aus den anderen Staaten ernährt? Machen die USA das nur, um internationales Geld anzuziehen?

Warum macht die USA das? Was hat die USA davon? Fragen über Fragen. Jan Maybach — lieb dich EU.
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